DSL Geschwindigkeit
Die DSL-Geschwindigkeit ist bei Vertragsabschlüssen in der Regel kein genauer Wert, sondern wird von den Providern meistens mit dem Zusatz „bis zu…“ angeboten. Das liegt u. a. daran, dass, auch wenn ein entsprechender Anschluss möglich ist, andere Kriterien die DSL-Geschwindigkeit reduzieren können.
Wenn z.B. die Wohnung des DSL-Kunden zu weit von der DSL-Verteilungsstelle entfernt liegt oder noch ein veraltetes Hausnetz vorhanden ist, kann das die Geschwindigkeit negativ beeinflussen. Maßnahmen der Netzbetreiber können ebenfalls zur Verlangsamung der DSL-Geschwindigkeit beitragen. Die Telekom ist z.B. dafür bekannt, dass sie, um eine stabile Dauerverbindung zu sichern, in ihren Netzen Maßnahmen zur Leitungsdämmung vornimmt und dadurch die Geschwindigkeit drosselt. Anbieter, die das Netz der Telekom nutzen, haben darauf keinen Einfluss.
Aber auch auf dem Rechner installierte Komponenten, die sehr verkehrsintensiv sind, wie Chat-Programme (ICQ oder ähnliches) können die DSL-Geschwindigkeit negativ beeinflussen. Es kann auch sein, dass ein bisher unentdeckter eingeschleuster Trojaner solche Auswirkungen auf die DSL-Geschwindigkeit hat.
Die bekannten Bandbreiten für DSL-Geschwindigkeiten reichen derzeit von DSL 1000 bis DSL 16000, alternative Anwender bieten auch andere Werte z.B. 4000 an. Allerdings sind jetzt bereits Werte für eine DSL Geschwindigkeit von DSL 20000 bis DSL 25000 im Gespräch und die Entwicklung geht immer weiter. Die Anwender dürfen also gespannt sein, was noch auf Sie zukommt.